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Geschichte
und Verbreitung:
Die graue Bergziege (Capra Grigia) gehört zu den südalpinen
Bergziegenrassen, welchen z. B. auch die Nera Verzasca zugeteilt wird. In den
heute noch herrschenden Lokalschlägen der Süd-Alpentäler ist die graue Bergziege
vielerorts erhalten, so z.B. im bunten Schlag der Passeiertaler Ziege und auch
in einzelnen Schlägen der Pfauenziege.
Als Ursprungsgebiet der grauen Bergziege wird die gesamte Alpen-Südseite
angenommen. In den Tälern des Tessins und Graubündens ist ihre Existenz seit
über 100 Jahren dokumentiert. Heute existieren an der Alpen-Südseite nur noch
wenige Tiere, so in Südtirol und der Südostschweiz. Einzeltiere werden in
anderen Regionen nur vermutet.
Aussehen: Die graue Bergziege trifft man in drei Farbschlägen an:
silbergrau, blaugrau und grauschwarz meliert. Oft wird die Farbe der grauen
Bergziege mit gewaschenem Granit verglichen, im Südtirol kennt man diese Rasse
als die „Blaue“ an.
Eigenschaften:
Die graue Bergziege ist eine robuste, widerstandsfähige und anspruchslose Ziege.
Durch ihre starke Muskulatur und ihre harten Hufe ist sie sehr trittsicher und
dem hochalpinen Leben gewachsen. Ihre Hörner sind kräftig, nach außen gebogen
und drehen sich nach hinten.
Maße und Gewichte: Die Ziegen haben eine Widerristhöhe von 60 - 70
cm, die Böcke von 70 - 80 cm. Das Gewicht beträgt bei den Ziegen 40 - 60 kg, bei
den Böcken 50 - 70 kg.
Links zu
dieser Rasse:
http://www.graue-bergziegen.de |