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Geschichte
und Verbreitung:
Die Kaschmirziege ist ursprünglich im Hochgebirge Zentralasiens beheimatet.
Sie gehören dort nicht einer einzelnen Rasse an, sondern bilden eine Rassegruppe
mit dem gemeinsamen Merkmal der feinen Unterwolle. Von Zentralasien breitete
sich die Kaschmirziege zunächst nach Australien und Neuseeland und seit den 80er
Jahren auch nach Europa aus.
Aussehen: Die Kaschmirziege ist eine klein- bis mittelrahmige gehörnte
Rasse mit Hängeohren. Das Fell ist langhaarig und hängt herab. Im
Ursprungsgebiet ist das Haarkleid der Kaschmirziege meist weiss, grau, schwarz
und braun, während in Europa fast ausschliesslich weisse Tiere anzutreffen sind.
Eigenschaften:
Diese Rasse ist robust und widerstandsfähig. Durch ihre feine Unterwolle liefert
sie bei der Wolle qualitativ und quantitativ einen guten Ertrag.
Maße und Gewichte: Die Ziegen haben eine Widerristhöhe von 50 - 60
cm, die Böcke von 60 - 70 cm. Das Gewicht beträgt bei den Ziegen 30 - 40 kg, bei
den Böcken 45 - 55 kg.
Quelle: Landesverband Niedersächsischer Ziegenzüchter e.V. |