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Geschichte und Verbreitung: Sie entstand durch die
Kreuzung von der Toggenburger Ziege mit den thüringischen Landschlägen. Obwohl
die Zahl der gehaltenen Thüringer-Wald-Ziegen ansteigt, steht sie immer noch auf der
roten Liste der vom Aussterben bedrohten Haustierrassen (GEH).
Aussehen: Sie hat ein kurzes, glattes Fell. Dieses ist
schokoladenbraun ohne Aalstrich, es kommen aber auch schwarze Tiere vor. Markant
sind ihre dazu weißen Verfärbungen an Beinen, am Spiegel und am Kopf. Diese
markante Gesichtsmaske verleiht den Tieren ein sehr freundliches
Erscheinungsbild. Sowohl die Ziege als auch der Bock können gehörnt und hornlos
vorkommen.
Eigenschaften: Diese Rasse hat eine hohe Milch- und
Fettleistung sowie gute Fruchtbarkeit. Die Thüringer-Wald-Ziege ist eher
anspruchslos und sehr widerstandsfähig. Sie zeigt eine saisonale Brunst. Meist werden Zwillinge, oft aber auch
Drillinge geboren. Die Thüringer-Wald-Ziege hat ausgezeichnete
Muttereigenschaften und bringt trotz extensiver Haltung, z.B. in der
Landschaftspflege, immer noch sehr ansprechende Leistungen. Deshalb ist sie gerade für
Selbstversorger sehr interessant.
Maße und Gewichte:
Die Ziegen erreichen eine Widerristhöhe von 70 - 75 cm, die Böcke von 80 - 85
cm. Das Gewicht bei den Ziegen beträgt 40 - 55 kg, bei den Böcken 60 - 70 kg. |