Zuerst eine kleine Vorgeschichte,
die erklärt, wie es zu unserem Besuch bei Cornelia Klan in Frankreich
überhaupt gekommen war: Nach dem Alp-Auftrieb am 20. Mai sassen Roger,
Jürgen, Cornelia, Helga, Conni & Pepe und Sven abends noch gemütlich
zusammen in einem Restaurant, um auf den Erfolg der Einweihung der Ziegen-Alp anzustossen.
Da erwähnte Cornelia, dass sie ihre Herde
etwas verkleinern möchte bzw. muss, weil ihr die Arbeit über
den Kopf wächst - kurz und gut, sie suchte ein neues Zuhause für
ihren Walliser Schwarzhalsbock namens "Lollo". Wie sollte es auch anders
sein, erklärte sich Roger sofort bereit, diesen bei sich aufzunehmen.
Allerdings war er sich über das Ausmass seines Versprechens damals noch
nicht ganz im Klaren ...
Ihr fragt Euch jetzt sicher, warum? Ihr werdet es wahrscheinlich verstehen, wenn Ihr hört, dass Roger
Martin & Heike bitten musste, mitzufahren und ihren Anhänger mitzubringen,
weil Roger's eigener laut Cornelia zu klein war.
Wir trafen uns also am Pfingstmontag
(4. Juni 2001) morgens um 10 Uhr in Appenweier-Urloffen zu Hause bei Roger
und machten uns auf den Weg nach Sturzelbronn in Frankreich. Wir, das waren
Roger, Sven und die komplette Familie Börsig aus Oppenau. Nach etwas
mehr als zwei Stunden (dank der "Abkürzung" von Joachim Börsig)
erreichten wir unser Ziel - die Dorfkirche von Sturzelbronn. Das war der
Treffpunkt mit Heike & Martin aus der Nähe von Gaggenau und Conni
& Pepe aus Darmstadt. Heike und Martin mit ihren Kindern waren auch
schon da, als wir eintrafen, nur Conni & Pepe fehlten noch. Da es aber
schon spät war, nahmen wir die letzten paar Kilometer zu Cornelia gleich in
Angriff.
Kurz nach unserer Ankunft am Hutzelhof erschienen dann auch schon die beiden
Nachzügler.
Unser erster Gang war natürlich
der zu der Weide von Cornelia's Lieblingen. Und da war ER - Lollo ! Er
übertraf all unsere Vorstellungen und wenn Ihr jetzt das Bild anschaut,
werdet Ihr wahrscheinlich auch verstehen, warum Martin ihm den Spitznamen
"Wiesen-Moped" gab.
Nachdem
die erste Be- und Verwunderung überwunden war, machten wir es uns
vor dem Haus gemütlich, packten die mitgebrachten Fressalien (Wurst
und Ziegenkäse - beides selbstgemacht, Tomaten, Eier, Baguettes, Paprika,
uvm.) aus und Cornelia versorgte uns mit Rotwein und Kaffee. So liess sich's
aushalten... Leider mussten wir aber gegen 16 Uhr langsam an's Einladen
von Lollo denken, da die meisten zu Hause wieder ihre Ziegen versorgen
mussten und wir ja auch noch ein Stück Weg vor uns hatten. Das Einladen
war dann auch weiter kein Problem, denn Lollo liess sich ohne Gegenwehr
von Cornelia in den Anhänger verfrachten - nur musste er den Kopf
eben etwas schräg halten, damit seine Hörner reinpassten. Der
Abschied fiel Cornelia dann sichtlich schwer, aber die 90 km Entfernung
sind ja keine Strecke, so dass ein Besuch jederzeit möglich ist.
Die Heimfahrt verlief dann ohne
Probleme. Dieses Mal nahmen wir den "langen" Weg und waren nach einer (!)
Stunde an Roger's Weide - Grüße an Joachim! Martin,
Heike und Sven mussten dann feststellen, dass Roger das geborene Organisationsgenie
ist, denn er stand mit einem meterlangen Holzstock bewaffnet in sicherer
Entfernung und sagte: "Sven, Du machst die Tür auf! Und Martin, Du
holst Lollo aus dem Anhänger!" Roger trug eben die Verantwortung.
Aber auch hier ging alles gut und Lollo freundete sich sofort mit den anderen
Bewohnern des Geheges an.
Sodele, jetzt aber genug geredet,
hier kommen die Fotos. Allerdings nicht, bevor wir uns nochmal herzlich
bei Cornelia für den schönen Tag bedankt haben! Also: HERZLICHEN
DANK, CORNELIA!!!