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Ziegen-Treff
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2001
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Fahrt in's
Wallis |
Es ist ja mittlerweile bekannt,
dass es bei den Ziegen-Treff'lern eine kleine Gruppe gibt, die ganz verrückt
nach Walliser Schwarzhalsziegen ist. Die Geschichte um Roger und sein "Wiesen-Moped"
(ein riesiger Walliser Bock namens Lollo) ist ja hinreichend bekannt.
So kam bei den Vieren (Roger,
Cornelia, Conni & Pepe) die Idee zu der kleinen Wochenend-Tour zustande.
"Lasst uns einfach mal in's "Lollo-Land" fahren und uns dort einige Walliser
in ihrer Heimat ansehen."
Gesagt, getan!!! Am Freitag-Morgen
startete die "Vorhut" (Roger und Cornelia) in Richtung Schweiz. Im Emmental
besuchten die beiden eine Firma, die ausschliesslich Käsereibedarf
anbietet. Die Chance auf einen kleinen Rundgang durch den Betrieb mit anschliessendem
Einkauf liessen sie sich natürlich nicht entgehen.
Gegen Nachmittag war dann das
Treffen mit Conni und Pepe in Frutigen angesagt. Die Begrüssung war
so heftig, dass sogar "Blut floss" (gell Pepe und Roger).
Die Anfahrt zu Rogers Hüsli
war dann schon recht abenteuerlich, entlang einer tiefen Schlucht ("Conni,
nur nicht runtersehen!") ging es dann zur 1400 m hoch gelegenen "Hütte".
Ein Hüttenabend mit allem drum und dran war der krönende Abschluss
des ersten Tages.
Am zweiten Tag startete das "Walliser-Team"
in Richtung Süden. In Kandersteg wurden sie bzw. ihr Auto auf den
Autozug verladen und nach einer 1/4 Stunde dunkelstem Lötschberg-Tunnel
kamen sie in Goppenstein im Wallis wieder raus.
Die Expedition begann... Auf der
Suche nach "Wallisern im Wallis" ging's vorbei an atemberauschenden Schluchten
und Bilderbuchlandschaften immer näher Richtung Zermatt. "Lasst uns
einen Kaffee trinken!" tönte Roger (... wer auch sonst?). Also wurde
zu diesem Zweck an einer Wirtschaft Halt gemacht und was wartete dort auf
die Vier? Da stand doch tatsächlich ein Hänger voll mit Wallisern
"mutterseelenalleine" an der Strasse. Schnell waren die Besitzer gefunden
und man verabredete einen gemeinsamen Alp-Auftrieb der Tiere. Der Hammer
war, dass dem Hänger noch ein LKW mit über 40 Ziegen folgte und
so waren sie gefunden - die "Walliser im Wallis".
Wenn man das gesehen hat, wie
die Tiere ihr natürliches Gelände wieder in Beschlag nehmen und
sich auf ihre Weide freuen, muss man erst mal tief schlucken, bevor man
wieder Worte findet.
Weiter ging's zu einer Walliser
Bockweide, die auch bald gefunden war. Hier traf unser Walliser-Fanclub
Jungböcke auf einer Weide an, wie sie nur die Natur selber schaffen
kann. Zwischen steilen Kräuterwiesen und Felsen tummelten sich die
Tiere und fühlten sich "sauwohl".
Die Rückfahrt quer durch's
Wallis war ein Erlebnis, das man nicht beschreiben kann. "Das muss man
selber erlebt haben, sonst glaubt's keiner." (Zitat Conni)
Am nächsten Tag stand eine
Wanderung auf dem Programm. Auf einem Höhenweg auf 2000 m bewunderten
die Vier eine atemberaubende Alpen-Welt. Vorbei an "tausend Kräutern"
(zur Freude von Conni) beendeten sie mit dieser wunderschönen Bergtour
dieses einmalige Wochenende.
Zum Abschluss gaben sich alle
das Versprechen: "Wir kommen wieder!!!"
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Buch-Tipp
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