Fast
auf den Tag genau ein Jahr nach unserem letzten Besuch haben wir uns am
23.11.2001 wieder bei Horst Lapp und seiner Frau auf dem Staighof eingefunden.
Wer Horst Lapp ist, wissen inzwischen
wahrscheinlich die meisten, die die Aktivitäten des Ziegen-Treff's
regelmässig verfolgen. Er wuchs als Ziegenhirte auf und hatte auch
dieses Mal wieder viele Anekdoten aus dieser Zeit zu erzählen. Über
das Erlebte hat er mittlerweile auch schon einige Bücher verlegt,
die Ihr unten auch nochmal sehen könnt. Wer mehr über ihn und
sein Leben wissen möchte, schaut einfach nochmal in den
Bericht
vom ersten Besuch des Ziegenstammtischs auf dem Staighof oder liest
eines seiner Werke.
Während wir alle gemütlich
beim Essen sassen, welches Frau Lapp uns servierte, erzählte uns ihr
Mann auch, dass schon eine Abordnung von Nelson Mandela ihn auf seinem
Hof besuchte, um sein "kleinstes Mahnmal Deutschlands" zu bestaunen. Dieses
Mahnmal besteht aus einer Gefängniszelle, die für eine kurze
Zeit Herr Lapp's "Zuhause" war. Da er sich ungerecht behandelt fühlte,
kaufte er die Zelle, als das Gefängnis abgerissen werden sollte, und
baute sie, wie schon erwähnt, als "Deutschlands kleinstes Mahnmal"
in seinem Garten wieder auf.
Wie
schon im letzten Jahr fiel es uns wieder sehr schwer, uns loszureissen
und uns auf den Nach-Hause-Weg zu machen. Dieses Mal wurde dieser dann
auch noch durch den ersten Schnee des Jahres erschwert, worauf gerade die
"Flachland-Indianer" reifentechnisch nicht eingestellt waren (viele Grüsse
an Roger & Sven). Aber wer schon mal auf dem Staighof zu Besuch war,
kann sich vorstellen, was für ein Bild sich einem bietet, wenn der
Schwarzwald ringsum in Schnee gehüllt ist. Das war mehr als eine Entschädigung
für die erschwerliche "Abfahrt".
Vielen Dank an Horst Lapp und
seine Frau für den schönen Abend. Wir nehmen Euch beim Wort und
kommen wieder !!!