Am
30. Juli war der grosse Tag gekommen. Das erste Sommerfest des Ziegen-Treff's
an der Ziegen-Alp stand vor der Tür. Als Einstimmung trafen sich einige
von uns um 10 Uhr in Ottenhöfen am Bahnhof. Dort wurden wir von Karl-Heinz
Wimmer und einigen Mitgliedern der örtlichen Trachtengruppe im Namen
des Fremdenverkehrsamt begrüsst. Nach der Begrüssung und einer
kurzen Ansprache wurden wir zu eigenem Wein aus Ottenhöfen und Brezeln
eingeladen. Diese Stärkung war in Hinsicht auf die bevorstehende Wanderung über
das Karlsruher Grat sehr willkommen. Da der Besuch einer "solchen Truppe" nicht
alltäglich ist, fand dieser kleine Empfang auch bei der örtliche Presse Anklang
(Artikel findet Ihr weiter unten).
Wer mehr über Ottenhöfen
erfahren möchte, der schaut einfach mal im Internet auf der Seite
http://www.ottenhoefen.de. Herrn
Wimmer und der Trachtengruppe an dieser Stelle noch einmal vielen Dank
für den netten Empfang auf dem roten Teppich, auf dem einst schon
Helmut Kohl und Gorbatschow entlang geschritten sind.
Nach
dem Empfang ging es dann los zu besagtem Karlsruher Grat. Die ersten paarhundert
Meter waren auch für ungeübte Wanderer noch ohne Probleme zu
schaffen, aber dann fing es an, richtig steil zu werden, was Euch das Bild
nebenan vielleicht etwas verdeutlicht. Na ja, jedenfalls haben es alle
geschafft. Und alle, die mitgewandert sind waren der Meinung, dass diese
Wanderung eine Riesen-Gaudi war und fanden es schade, dass so viele sich
erst für den Nachmittag in Oppenau zu unserem Sommerfest angekündigt
hatten.
Auf dem Gipfel angekommen, haben
wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, in dem Gasthaus "Bosenstein"
einzukehren, denn schliesslich mussten wir für unsere Leiden ja belohnt
werden. Dort fanden wir dann auch unsere eigenen Autos vor, die uns in
der Zwischenzeit hochgefahren wurden - was für ein Service oder?
Frisch
gestärkt und glücklich, den Weg zurück nicht zu Fuss vor
uns zu haben, fuhren wir dann zusammen nach Oppenau-Lierbach an die Ziegen-Alp,
wo Joachim Börsig schon seit dem Morgen das Spanferkel zubereitete,
welches von Heike & Martin Janz gestiftet wurde. Dafür nochmal
im Namen aller herzlichen Dank, es hat toll geschmeckt.
Nach und nach füllte sich
der Festplatz. Es gab Kaffee und Kuchen und gegen Abend wurde dann
das Spanferkel geschlachtet. Neben den alt eingessenen Stammtischlern aus
Urloffen waren auch viele neue Ziegen-Treffler vor Ort, welche durch das
Internet auf den Ziegen-Treff aufmerksam wurden und zum Teil auch schon
aus dem Chat und dem Forum bekannt waren. So lernten wir endlich Frank
Wuthe (Stackelitz) & Ines Tauchnitz (Eilenburg), Roland Haas (Kolumbien)
und Markus Burger (Ensinger Ziegenfreunde) kennen. Auch die schon bekannten
Internet-Stammtischler sind zahlreich angereist, so durften wir wieder
Alexandra Walther (Bad Herrenalb), Susi Kübler und Jürgen Zachmann
- beide aus Pforzheim, Judith & Gregor Schmidt aus Belgien, Cornelia
Klan aus Frankreich und Jürgen Joksch & Larisa Grübel aus
Geisingen willkommen heissen. Gerade aufgrund der Entfernung, die manche
zurückzulegen hatten, nur um uns Chaoten zu treffen, möchten
wir uns nochmal bei allen für ihr Kommen bedanken. Wir hoffen doch,
dass sie die Strapazen nicht bereut haben und bei zukünftigen Stammtischen
oder Festen wieder dabei sind.
Während dem Essen überraschte
uns leider der Regen, so dass wir in das Freizeitheim Taube umziehen mussten.
Aber auch dort ging die Feier lustig weiter. Einige von uns bekamen nur
sehr wenig Schlaf, andere nutzten die Möglichkeit, in einem der vielen
Zimmer zu übernachten - wobei es tatsächlich vorgekommen
sein soll, dass jemand das Zimmer verwechselte :-) !
Am nächsten Morgen haben
wir alle zusammen gefrühstückt und einige haben mittags noch
gegrillt. Aber dies haben einige aufgrund akuten Schlafmangels nicht mehr
erleben können.
Ihr seht also, das erste Sommerfest
auf der Ziegen-Alp war jede Anreise wert. Wer aber trotzdem nicht selbst
dabei sein konnte, für den haben wir eine gute Nachricht: Weiter unten
kommen viele Fotos !
Zum Abschluss noch einmal vielen
Dank an alle, die dieses Sommerfest durch ihre Organisation, Arbeit oder
Spenden (Rotwein von Helga Oehlert, Freibier von Joachim Börsig und
Spanferkel von Heike & Martin Janz) möglich gemacht haben, und
es damit zu einem unvergesslichen Tag bzw. Wochenende für uns alle
haben werden lassen.